Hier erfahren Sie etwas mehr über mich und meine bisherigen Projekte.
Klaus Reichenbach Jahrgang 1953
1968 die erste Ausbildung zum Elektriker, solides Handwerk.
1973 die zweite Ausbildung bei der Marine zum Unteroffizier und Schiffselektriker.
Nach 5 Jahren aktiver Seefahrtszeit im Offshore (Öl-Plattformen versorgen) kam dann
1978 die dritte Ausbildung zum Nachrichtentechniker (Funkoffizier) an der Hochschule für Nautik in Bremen.
Es folgte noch eine zweijährige Abnabelung von der Seefahrt (sehr angenehm als II. Ingenieur auf einer Luxusyacht in Cannes Südfrankreich).
Damit endete mein Seefahrtskarriere.
Während der Ausbildung an der Hochschule für Nautik in Bremen kamen die ersten "PC" auf den Markt (mein erster PC war ein PET 2001 und an der Hochschule gab es die ersten HP-Rechner mit Magnetkartenleser. Dadurch wurde mein zukünftiger Berufsweg wohl geprägt. Zu Kenntnissen mit der neuen Technologie kam man nur auf autodidaktischem Weg und durch „Learning by Doing“. Es gab ausser der klassischen Informatik wenig Quellen und der Schwerpunkt der Informatik lag auch weniger im Bereich der PC-Anwendungen von heute. Cobol oder Fortran und Co. waren auch nicht die Sprachen der ersten "PC"
1984 der Schritt in die Selbständigkeit
Die ersten „größeren" Projekte liefen auf dem Apple II (Microsoft war da ja noch ein Fremdwort) Finanzierungssoftware für eine Bauträgerfirma. Textverarbeitungsprogramme, kleiner Grafikanwendungen und "Datenbanklösungen" usw. Es gab ja damals noch nicht viel was „Endkunden" professionell nutzen konnten, also hatte man eine grosse „Spielwiese".
Von 1985 bis 1987 habe ich für eine grosse Unternehmensberatung in Tübingen freiberuflich als EDV-Trainer gearbeitet. Schulungen zum Thema PC-Einsatz im Management, Grundlagen Hard- und Software und spezielle Anwendungen. Kunden waren Grossunternehmen wie Opel, Datev, Post und Manager aus vielen anderen Unternehmen.
Es folgte dann mein erstes Entwickler-Highligt. Für die Versandfirma Heine in Karlsruhe habe ich, für den zu der Zeit neu auf den Markt gekommenen Apple-Macintosh, ein Satz/Text-Programm geschrieben. Die Anzeigentext für die Kataloge konnten direkt über eine Datei auf einer Bertold Druckmaschine geschickt werden, das war eine echte Sensation. Heute eher simple.
Man benötigte zum Programmieren die Apple-Lisa, für damals wahnsinnige 30.000,- DM.
1988 Die Kartographie - cart/o/graphix -
1988 kam eine entscheidende Richtungsänderung was die Zielgruppen und Themen anging. Wie so oft im Leben durch Privates ausgelöst. Ich lernte eine Studentin der Kartographie kennen (wir sind inzwischen glücklich verheiratet).
Software für Thematische-Kartographie und Geo-Informations-Systeme (GIS) waren damals nur auf teuren Workstations angesiedelt – also ein hochinteressantes Thema und Neuland für echte PC-Programmierer.
In 2-jähriger Arbeit entstand zuerst cart/o/graphix, das war zur damaligen Zeit mehr oder weniger das einzige PC-Softwarepakt, das den ganzen Bereich thematischer Karten vom professionellem Gestalten bis zum Drucken abdeckte. Wenn Sie einen Blick in unsere Kundenliste werfen, sehen sie, dass viele die mit kartographischer Ausbildung zutun hatte, das Programm genutzt haben.
1989 -2001 Geoinformatonssystem - cart/o/info
Ein weiterer Meilenstein war dann ein Auftrag des Bundesamts für Raumplanung in der Schweiz. Ein, die ganze Schweiz abdeckendes, Informationssystem für alle Bauvorhaben des Bundes, der Kantone und Gemeinden auf PC-Ebene zu realisieren.
Daraus entstand cart/o/info. Die Basis für eine ganze Reihe von Informationssystemen für die unterschiedlichsten Kunden. Einige bekannte sind Infas in Bonn (Geomarketing), BMW (Verkehrssysteme), Dornier (Hochwassereranalyse) und das Umweltamt Baden-Württemberg (Bodenzustandskataster).
Mit dem Aufkommen des Internet und den neuen Möglichkeiten (z.B. Google-Map usw.) sind Geoinformationssysteme dieser Art heute nicht mehr so von Bedeutung. Der Nutzer findet vieles leichter und aktueller im Internet.
2002 Der Ausstieg
Auch für mich war das Internet erstmal eine Bremse als Programmierer, was sollte man noch Neues entwickeln. Die Standard-Programme gab es alle für wenig Geld, Informationen/Daten im Internet oft umsonst. Also blieb nicht mehr viel übrig. Ich habe mich dann auch anderen Dingen zugewandt (Medientechnik und Musik, haben mit 50 angefangen Saxophon zu lernen), eine schöpferische Programmierpause sozusagen.
2007 endlich was Neues
2007 gab es dann für mich wieder einen Einstieg in die Welt der Programmierung. Auslöser war das iPhone – ein wirklich schönes Stück Technik. Das Bedienkonzept ist mehr als genial und einfach. Jedenfalls lag es für mich nahe dieses Gerät als Fernbedienung für die Medientechnik zu nutzen. Erst mehr aus eigenem Bedarf heraus, aber wie das so ist, wenn man erstmal infiziert ist, fängt es auch an Spass zu machen. Da es hier ja wieder Neuland zu betreten gibt, habe ich mich sozusagen reaktiviert. Die ersten kleinen Anwendungen (iFuKey, iFuWeb) und Dienstleistungen finden Sie auf diesen Web-Seiten.






